Thai-Massage - Was steckt hinter dem Welnesstrend?

Immer wieder hört man von dieser Massage-Art aus Fernost, aber was steckt überhaupt hinter diesem „Wellnesstrend“ und welche Auswirkungen hat Sie generell auf deinen Körper?

Die Thai-Massage ist heutzutage wohl einer der bekanntesten Massage-Arten und gewinnt immer mehr an Bekanntheit.

Bei einer Thai-Massage werden mittels Ellenbogen, Knie, Füßen und Handballen spezifische Druckpunkte im menschlichen Körper stimuliert und mit rhythmischen sowie langsamen Bewegungen massiert.

Dabei geht es deutlich intensiver zugange als bei der üblichen „Wellness-Massage“, welche in Deutschland als die klassische Massage bekannt ist.
Neben den Druckpunktmassagen, finden auch Dehnbewegungen und Streckpositionen ihren Platz unter dem Namen der Thai-Massage.
Da diese Bewegungen dem Yoga entnommen sind, wird die Thai-Massage auch des öfteren Thai-Yoga-Massage genannt.

Ursprung der Thai-Massage

Ihren Ursprung findet diese Massage in der traditionellen ayuverdischen Lehre.
Laut dieser ältesten Gesundheitslehre wird der menschliche Körper durch zehn ausgewählte Energielinien durchzogen, welche mit sanften Dehnungen und Druck bearbeitet werden.

Sie wird dem nordindischen Arzt Jivaka-Komarabhacca zugeschrieben und dieser gilt in Thailand noch heute als „Vater der Medizin“.

Überliefert wurde die traditionelle Thai-Massage durch einen Zirkel von Mönchen, welche etwa ab dem 3./2. Jahrhundert v. Chr. von Indien nach Südostasien übersiedelten.

In der Thai-Sprache wird diese Massage auch Nuad Phaen Boran genannt.
In Thailand ist sie auch ein fester Bestandteil der Kultur. Dort lassen sich Jung wie auch Alt ganz selbstverständlich massieren.

Was bewirkt eine Thai-Masage?

Allgemein berichten die Menschen welche eine Thai-Massage genossen haben, vo einem deutlich besseren Körpergefühl, welches auch häufig mit einem „Neugeboren-Gefühl“ gleichgestellt wurde.

Generell wird durch eine Thai-Massage die Blutzirkulation angeregt und die Muskulatur entspannt, woraus eine Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens resultiert.

Außerdem können folgende Beschwerden durch die gezielte Stimulation der Druckpunkt gelindert werden:

  • Kopfschmerzen
  • Durchfall
  • Tinnitus
  • Knieschmerzen
  • Husten
  • Schwindel
  • Rückenschmerzen
  • Übelkeit
  • Durchfall & Verstopfungen

Durch die zuvor erwähnte Verbesserung der Blutzirkulation ergibt sich auch eine Anregung des Stoffwechseln und eine Kräftigung der inneren Organe.

Wie läuft eine Thai-Massage ab?

Bevor die eigentliche Massage stattfindet, geht dem Ganzen vorerst ein persönliches Gespräch zwischen Masseur und Patient vor.
In diesem Gespräch werden eventuelle Verletzungen und Schmerzen des Patienten besprochen auf die der Masseur folglich achten kann.
Somit wird eine Thai-Massage immer individuell auf die persönlichen Bedürfnisse des Patienten angepasst.

Die Dauer einer Behandlung variiert in der Regel zwischen 60 bis 90 Minuten.
Die Massage kann aber auch gut und gerne in manchen Fällen 2-3 Stunden betragen.
Da wie zuvor erwähnt die Behandlung individuell angepasst wird, kann die Dauer der Massage nicht genau fest gemacht werden.

Die Behandlung selbst besteht aus einer Zusammensetzung von Dehnbewegungen und Streckposition aus dem Yoga und einer stimulierenden Druckmassage, welche auf der ayuverdischen Lehre und der Akupressur basiert.
Die Druckmassage findet mittels Ellenbogen, Knie, Füßen und Handballen statt.
Dabei werden rhythmische und sanfte Massagebewegungen durchgeführt.

Für wen ist Sie geeignet?

Da eine Thai-Massage durchaus sehr individuell von dem Masseur angepasst wird, ist Sie im Grunde für Jeden geeignet.
Egal ob Jung oder Alt, die Nuad Phaen Boran stellt für eine sehr gute Möglichkeit für die Förderung der Gesundheit und zur Prävention dar.

Sie wird nicht umsonst in der thailändischen Kultur als Selbstverständlichkeit angesehen.

Speziell für unbewegliche bzw. steifere und ältere Menschen stellt sie eine optimale Behandlungsform dar, denn mit einer Massage dieser Art kann deutlich die Mobilität der Muskulatur und verschiedener Gliedmaßen verbessert werden. 

Dazu wird eine Thai-Massage auch bei folgenden Krankheitsbildern angewandt:

  • Menstruationsbeschwerden
  • Arthrose & Gelenkserkrankungen
  • Migräne
  • Verspannung der Muskulatur
  • Schlafstörungen, Burn-out Syndrom & Stress
  • Allgemeine Fehlhaltung
  • Durchblutungsstörungen
  • Multiple Sklerose
  • Morbus Parkinson
  • Schlaganfälle
  • Störung des Verdauungstraktes

Fazit:

Abschließend ist zu sagen, dass die Thai-Massage einen berechtigten Grund hat immer mehr Beliebtheit und Anklang in unserer Kultur zu finden.

Sie ist deutlich intensiver als die klassische Wellness-Massage und ähnelt mehr einer Art von Physiotherapie und sollte, daher eher der Prävention oder Behandlung von Beschwerden dienen, als der Entspannung wie bei der Wellness-Massage.

Dazu sollte darauf geachtet werden das eine Behandlung nur durch eine qualifizierte und ausgebildete Fachperson stattfindet.

Befreie Dich selbst, denn Entspannung ist der Weg zum Glück!

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